Was ist der Verhütungsring?
Der Verhütungsring, auch bekannt als vaginaler Ring, ist ein kleiner, flexibler Kunststoffring, der in die Vagina eingeführt wird und Östrogen sowie Gestagen freisetzt. Diese Hormone wirken, indem sie:
- den Eisprung verhindern, sodass kein Ei freigesetzt wird.
- den Zervixschleim verdicken, wodurch es für Spermien schwieriger wird, ein Ei zu erreichen.
- die Gebärmutterschleimhaut verdünnen, wodurch die Chance auf eine Einnistung verringert wird.
Der Ring bleibt drei Wochen lang an Ort und Stelle und wird dann für eine einwöchige Pause entfernt, während der du eine Abbruchblutung hast (ähnlich wie bei einer Periode). Nach der Pause setzt du einen neuen Ring ein.
Für wen ist der Verhütungsring geeignet?
Der Verhütungsring kann eine gute Option sein, wenn du:
- eine Verhütungsmethode bevorzugst, die einmal im Monat angewendet wird, anstatt täglich eine Pille zu nehmen.
- eine hochwirksame und einfach zu verwendende Option möchtest.
- starke oder schmerzhafte Perioden hast und eine Methode möchtest, die diese regulieren kann.
Er könnte jedoch ungeeignet sein, wenn du:
- über 35 Jahre alt bist und rauchst, da dies das Risiko von Blutgerinnseln erhöht.
- eine Vorgeschichte von Blutgerinnseln, Bluthochdruck oder Migräne mit Aura hast.
- es unangenehm findest, den Ring selbst einzuführen und zu entfernen.
Wie funktioniert es und welche Optionen gibt es?
Der Ring wird selbst in die Vagina eingeführt und bleibt 21 Tage lang an Ort und Stelle. Danach:
- entfernst du den Ring und machst eine 7-tägige Pause, während der du normalerweise eine Abbruchblutung haben wirst.
- setzt du nach der Pause einen neuen Ring ein und wiederholst den Zyklus.
Alternativ überspringen einige Frauen die ringfreie Woche und setzen sofort einen neuen Ring ein, um eine Periode zu vermeiden. Weitere Verhütungsoptionen sind das Verhütungspflaster, die Kombinationspille oder die Mini-Pille.